Ich habe ein erstes wichtiges Zwischenziel erreicht.
Ein Abschnitt meines Weges liegt hinter mir – und ich darf mit Stolz sagen: Ich gelte nicht mehr als fettleibig, sondern „nur noch“ als übergewichtig. Mein BMI ist unter die magische 30 gerutscht.
Ein Meilenstein. Kein Endpunkt.
Jetzt geht es darum, diesen neuen Stand zu festigen, anzukommen und ihn als stabile Basis mitzunehmen. Gleichzeitig hat mit diesem Moment auch schon die nächste Etappe begonnen. Das nächste Zwischenziel habe ich klar vor Augen: U80.
Die Abnehmspritze bleibt weiterhin im Kühlschrank. Im Moment möchte ich erst einmal schauen, wie weit ich aus eigener Kraft weitergehen kann – Schritt für Schritt, in meinem Tempo.
Auch gesundheitlich fühlt es sich an, als wäre ich auf einem guten Weg: Meine Knie melden sich deutlich weniger – noch nicht schmerzfrei, aber es geht in eine Richtung, die Mut macht. Der Blutdruck ist stabil und zeigt keinerlei Ausreißer mehr nach oben.
Bei der Schuppenflechte tut sich ebenfalls etwas: Die Kopfhaut hat sich spürbar verbessert. Am Körper ist sie noch präsent, aber zumindest ist aktuell Ruhe eingekehrt – es kommen keine neuen Stellen hinzu.
🌟 Die letzten 100 Gramm – warum die Zielgerade am schwersten ist
Das letzte Kilogramm auf dem Weg zu meinem ersten großen Zwischenziel zeigt sich gerade von seiner besonders hartnäckigen Seite 😅 Gefühlt tritt man auf der Stelle – und trotzdem passiert im Hintergrund mehr, als man denkt.
Heute Morgen gab es dann aber endlich einen kleinen Lichtblick auf der Waage: Mir fehlen nur noch 100 Gramm, dann gelte ich offiziell nicht mehr als fettleibig, sondern „nur“ noch als übergewichtig 🎉
Und ganz ehrlich: Nach gefühlt drei Jahren bin ich heute das erste Mal wieder unter 85 Kilogramm gewesen. Das ist ein richtig gutes Gefühl 💪✨ – und zeigt mir, dass sich das Durchhalten lohnt, auch wenn es manchmal mühsam ist.
💉 Die Abnehmspritze bleibt im Kühlschrank
Die Abnehmspritze liegt übrigens weiterhin unangetastet im Kühlschrank. Solange sich auf der Waage etwas bewegt – auch wenn es jetzt deutlich langsamer geht – sehe ich keinen Grund, sie zu nutzen.
Ich möchte es aus eigener Kraft schaffen 💚 Und im Moment fühlt sich das genau richtig an.
🍬 Kleine Ausnahmen gehören dazu
Auch beim Essen bleibe ich weiter auf einem guten Weg 👍 Diese Woche gab es bislang nur eine kleine „Sünde“: ein paar Maoam-Kracher beim Frisör 😄
Aber ganz ehrlich – ich liebe diese Dinger! Und wenn meine Frisörin sie extra für mich sammelt, kann ich einfach nicht nein sagen 🥰
Ich finde: Solche kleinen Ausnahmen machen das Ganze erst lebbar. Wichtig ist, dass es die Ausnahme bleibt.
🐾 Bewegung am Wochenende
Am Wochenende steht bei uns im Verein ein zweitägiges Agility-Turnier an 🐕🦺 Das bedeutet: viel Bewegung, viel Laufen und hoffentlich auch ganz viel Spaß!
Ich bin gespannt, ob ich bis nächsten Montag die letzten 100 Gramm noch knacke. Es bleibt auf jeden Fall spannend!
🌡️ Und jetzt heißt es: Schwitzen…
Bis dahin heißt es erstmal: durchhalten und schwitzen 😅 Bei Temperaturen von über 35 Grad ist das aktuell sowieso Programm.
Aber auch das gehört dazu – und vielleicht hilft es ja sogar ein kleines bisschen auf der Zielgeraden 😉
✨ Fazit: Der Weg ist nicht immer leicht – gerade die letzten Schritte fühlen sich oft am schwierigsten an. Aber genau hier lohnt es sich, dranzubleiben. Schritt für Schritt. Gramm für Gramm.
Ich bin stolz auf das, was ich bisher geschafft habe 💛
Hitzeschlacht in Schwalbach – Agility, Camping und ein kühler Bach
Am Freitagnachmittag machten wir uns mit dem Wohnmobil auf den Weg nach Schwalbach. Zwei Tage Agility-Turnier inklusive Camping lagen vor uns – und schon die Wettervorhersage hatte es in sich: weit über 35 Grad waren angekündigt.
Und ja, die Hitze hatte uns schnell im Griff.
Das Wohnmobil, das die ganze Woche mit laufendem Kühlschrank ohne Stromversorgung vor der Tür stand, begrüßte uns direkt mit einem massiven Batterie-Problem. Bei diesen Temperaturen verbrauchte der Kühlschrank einfach mehr, als das Solarmodul liefern konnte. Schon die Fahrt nach Schwalbach wurde zur schweißtreibenden Herausforderung: Trotz Klimaanlage war das Fahrzeug bei 39 Grad Außentemperatur kaum herunterzukühlen. Wir – Zwei- und Vierbeiner – kamen bereits völlig durchgeschwitzt an.
Ankommen, aufbauen … und erstmal Pause
In Schwalbach hieß es dann: aufbauen! Doch nach wenigen Minuten in der prallen Sonne war klar – ohne Trinkpause ging gar nichts mehr.
Im zweiten Anlauf schafften wir es schließlich, zumindest den Hundezaun aufzubauen. Die Vierbeiner verzogen sich sofort unter das Wohnmobil in den Schatten – die beste Entscheidung überhaupt. Nachdem alles einigermaßen eingerichtet war, ging es direkt weiter an den Bach. Selbst die Großen konnten dort schwimmen, und man sah ihnen sofort an, wie gut ihnen die Abkühlung tat. Ehrlich gesagt: Uns Zweibeinern ging es genauso – einfach mit den Füßen im kühlen Wasser stehen war pure Erholung.
Turniertag 1 – Licht und Schatten
Am nächsten Morgen ging ich mit Emmi im Jumping 2 an den Start. Es war bereits warm, aber noch halbwegs erträglich. Emmi zeigte einen richtig schönen Lauf – sauber, konzentriert, flott. Lediglich am Slalom kassierten wir eine Verweigerung. Mangels besserer Konkurrenz reichte es trotzdem für Platz 1.
Ganz anders der A-Lauf am Nachmittag: Die Sonne brannte inzwischen gnadenlos. Und ja – diesmal lag der Fehler eindeutig bei mir. Ich vergaß an einer entscheidenden Stelle, Emmi rechtzeitig abzurufen. Ergebnis: Zack – uns sie war in einem Tunnel, der nicht dran war. Fazit des Tages: Emmi machte die Hitze erstaunlich wenig aus … mir hingegen schon deutlich mehr.
Nach dem Turnier ging es wieder an den Bach. Gute 30 Minuten plantschen, schwimmen und abkühlen – genau das Richtige. Die Mädels wirkten danach sehr entspannt und konnten anschließend gemütlich trocknen.
Der Abend klang entspannt aus: Grillen, Fußball schauen (Deutschland-Spiel) und einfach ein bisschen Turnierleben genießen. Die Nacht hingegen war alles andere als erholsam. Trotz offener Fenster und Dachluken blieb es viel zu warm zum wirklich entspannten Schlafen.
Turniertag 2 – Chaos und Comeback
Am Sonntagmorgen stand zuerst der A-Lauf an. Und ich schaffte es tatsächlich, mein (Achtung Ironie) Lieblingskommando „Spin“ komplett in den Sand zu setzen. Emmi drehte falsch – und damit war der gesamte Plan dahin. Was folgte, war ein eher planloser Lauf durch den Parcours.
Das Ergebnis: zwei Verweigerungen, zwei Stangen und der Steg … weg. Peinlich? Ja. Unglaublich, aber wahr: Trotzdem Platz 1.
Im anschließenden Jumping konnten wir das dann zum Glück wieder geradeziehen. Mit knapp 6 m/s lief Emmi auf Ideallinie durch den Parcours – konzentriert, schnell und sauber.
👉 Null-Fehler-Lauf 👉 Platz 1
So darf ein Turnier dann doch enden.
Abbau, Heimfahrt und ein kleines Paradies
Nach der Siegerehrung wartete allerdings noch die letzte Herausforderung: der Abbau. Und das bei wieder über 35 Grad. Alles verstauen, einräumen, sichern – in der Hitze wirklich kein Spaß. Aber nach etwa einer Stunde war es geschafft.
Die Heimfahrt verlief diesmal deutlich angenehmer: Die Klimaanlage hatte offenbar beschlossen, ihren Job wieder ernst zu nehmen, und sorgte für erträgliche Temperaturen im Inneren.
Und dann das absolute Highlight des Wochenendes: Zuhause erwartete uns eine angenehm kühle Wohnung mit knapp 24 Grad. Nach der Hitzeschlacht fühlte sich das fast schon wie Herbst an – man hätte fast ein Jäckchen gebraucht.
Den Abend ließen wir dann ganz entspannt ausklingen: mit einem leckeren Döner und einer Runde Darts.
Fazit
Ein Wochenende mit allem, was dazugehört: extreme Hitze, kleine Pannen, viele schöne Momente – und am Ende doch richtig tolle Ergebnisse.
Und das Wichtigste: glückliche, zufriedene Hunde. 🐾
Am Morgen war es mit rund 20 Grad noch angenehm frisch – fast so, als würde der Tag sich noch zurückhalten. Doch am Nachmittag zeigte er dann sein wahres Gesicht: Die Temperaturen kletterten zum ersten Mal wieder auf 30 Grad.
Für Emmi stand Agility-Training auf dem Plan. Wäre es draußen gewesen, hätten wir es wahrscheinlich abgesagt. Aber mittwochs trainieren wir in der Hundesporthalle – und dort war es zum Glück noch überraschend angenehm.
Unser Trainer fiel krankheitsbedingt aus, und so übernahm kurzerhand die „Chefin“ das Training. Ein bisschen Nervosität war schon da – zumindest bei mir. Aber völlig unbegründet, wie sich schnell zeigte.
Denn Emmi war einfach der Hammer. Mit einer Selbstverständlichkeit meisterte sie selbst schwierigere Sequenzen, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Und auch meine eigenen, manchmal etwas widerspenstigen Gebeine spielten erstaunlich gut mit. Der Schweiß lief zwar in Strömen, aber ich konnte den Parcours ordentlich laufen – und das fühlte sich richtig gut an.
Ganz leise schleicht sich da wieder Hoffnung ein. Ich habe das Gefühl, dass meine Knie tatsächlich ein kleines bisschen besser werden. Natürlich bin ich noch weit entfernt von dem, was früher einmal möglich war. Aber im Vergleich zur letzten Woche? Ja… ein kleines Stückchen besser.
Vielleicht schaffe ich es ja tatsächlich, mit jedem verlorenen Kilo den Schmerz ein wenig mehr hinter mir zu lassen. Im Moment bin ich auf jeden Fall vorsichtig optimistisch.
Nach dem Training hatte ich bei der Wärme sowieso keinen großen Appetit auf etwas Warmes. Also gab es einen großen, frischen Salat – knackige Salatherzen, saftige Tomaten, Thunfisch und weiße Bohnen. Genau das Richtige an so einem Tag.
Jetzt bin ich gespannt, was die nächsten Tage bringen. Die Temperaturen sollen deutlich über die 30-Grad-Marke steigen. Noch ist es in der Wohnung angenehm kühl – ein kleiner Luxus, den ich gerade sehr zu schätzen weiß.
3 Wochen unterwegs zu mehr Gesundheit – und 6,3 kg leichter
Drei Wochen sind vergangen – und ich muss ehrlich sagen: Ich hätte nicht erwartet, dass sich in so kurzer Zeit so viel verändert.
Die Abnehmspritze liegt immer noch unversehrt im Kühlschrank.
Und trotzdem schreitet die Abnahme stetig voran: 6,3 kg in nur drei Wochen – das ist wirklich viel.
Vielleicht sogar zu viel?
Im Moment höre ich einfach auf meinen Körper. Habe ich Hunger, esse ich. Habe ich keinen Hunger, esse ich auch nicht nur deshalb, weil „jetzt eben Frühstück, Mittag oder Abendessen dran wäre“.
Meine Ernährung ist bewusst gesund und ausgewogen: Morgens viel Obst und Ballaststoffe, mittags komplexe Kohlenhydrate kombiniert mit Eiweiß, abends vor allem Gemüse oder Salat mit Protein.
Laut Yazio-App liege ich bei den Kohlenhydraten meist etwas unter der Empfehlung. Die angepeilten 100–120 g Protein erreiche ich dagegen gut. Auch beim Fett bin ich leicht darunter, achte aber darauf, hochwertige Quellen einzubauen.
Meinen Grundbedarf von etwa 1.700 Kalorien decke ich. Die zusätzlich durch Bewegung verbrannten Kalorien spare ich bewusst ein.
Ein weiterer großer Erfolg: Mein Blutdruck hat sich stabilisiert. Er liegt inzwischen durchgängig im grünen Bereich – in den letzten beiden Wochen gab es keinen einzigen Ausreißer nach oben.
Jetzt bin ich gespannt, was Woche 4 bringt.
Mein BMI ist bereits auf 30,3 gesunken. Es fehlt nur noch etwa ein Kilo, dann gelte ich offiziell nicht mehr als fettleibig, sondern „nur“ noch als übergewichtig.
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, dieses Zwischenziel zu feiern – vielleicht mit einem neuen Handy oder einem neuen Radio fürs Wohnmobil. Mal sehen … noch ist es nicht ganz geschafft.
Ein Kilo noch – dann gibt’s die Belohnung. Und ich habe das Gefühl: Dieses Mal hole ich sie mir wirklich.
Gut erholt erwachte ich am Tag der Landesmeisterschaft bereits deutlich vor dem Wecker. Es war kühler als am Vortag, doch im WoMo war es auch ohne Heizung angenehm warm.
Da die Mädels noch schliefen, nutzte ich die Zeit für eine Dusche. Frisch geschniegelt und gestriegelt im chw‑Hoopers-Outfit und mit geföhnten Haaren ging es anschließend mit den beiden auf die Morgenrunde.
Um 8:30 Uhr startete das Briefing, direkt im Anschluss folgte die Parcoursbegehung für H1. Der erste Start war für 9:00 Uhr angesetzt. Nach der Begehung holte ich Sassy, die als Dritte laufen sollte. Sie durfte noch einmal Pipi machen, dann wollte ich sie in Ruhe warmmachen – eigentlich. Denn daraus wurde nichts: Die Läufe hatten bereits zehn Minuten früher begonnen, also hieß es Kaltstart.
Zum Glück kam uns der Parcours entgegen – keine großen Ecken, flüssig zu laufen. Und Sassy? Ganz im Gegensatz zum Vortag hochkonzentriert! Wie auf Schienen lief sie ein fehlerfreies V0 – einfach richtig, richtig schön.
Gegen Ende des Starterfeldes war Emmi an der Reihe. Eigentlich ein gut machbarer Parcours für sie, doch an einer Stelle drehte ich meine Füße zu früh weg, sodass sie eine Tonne ausließ. Der Rest war jedoch wunderschön gearbeitet, und so lagen wir mit einem V5 erst einmal in Lauerposition.
Der zweite Lauf, der in umgekehrter Reihenfolge der Platzierung durchgeführt wurde, hatte es deutlich mehr in sich. Mit Sassy machte ich mir zunächst wenig Hoffnungen. Doch wieder überraschte sie mich komplett: Sie arbeitete souverän auf Distanz, löste sich gut und meisterte den Parcours bis auf eine Tonne fehlerfrei. Mit diesem unerwarteten V5 landeten wir in der Gesamtwertung auf einem tollen 2. Platz. Für die Landesmeisterwertung reichte es leider nicht ganz fürs Treppchen, da uns einige Punkte aus vorherigen Turnieren fehlten.
Auch im zweiten Lauf mit Emmi scheiterten wir an der kniffligen Stelle. Sie kassierte dort sogar einen Fehler mehr. Der übrige Parcours war jedoch wieder sehr schön, sodass wir mit einem SG10 ins Ziel kamen. Für eine Platzierung auf dem Treppchen reichte es damit an diesem Tag leider nicht.
So hat die „Grand Dame“ dem Jungspund heute noch einmal eindrucksvoll gezeigt, wie es geht – und genau das hat mich riesig gefreut. Mein kleines Buddeldozerchen war einfach mega!
Am Nachmittag wurde die Siegerehrung mit einem gemeinsamen Einmarsch aller Teilnehmer eingeläutet. Nach einer wieder einmal großzügigen Bescherung packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Heimweg. Die Autobahn war erfreulich frei, sodass ich fast pünktlich zum WM-Spiel der deutschen Mannschaft im Verein ankam. Dort warteten noch leckeres Gemüse und Hähnchen vom Grill – ein rundum perfekter Abschluss für dieses schöne Wochenende.
Hoopers-Wochenende in Troisdorf – ein turbulenter Start
Am Freitag ging es mit dem WoMo auf ein Hoopers-Wochenende nach Troisdorf. Für Samstag stand ein normales Turnier auf dem Plan, am Sonntag dann die diesjährige Landesmeisterschaft.
Nach einem letzten Training am Nachmittag im Verein machten eine Vereinskameradin und ich uns am Abend auf den Weg. Eine gute Entscheidung – der Verkehr hielt sich in Grenzen und wir kamen entspannt voran. Weniger entspannt war dafür die Navigation: Das erste Navi schickte uns gnadenlos über einen schlammigen Feldweg irgendwo ins Nirgendwo, das zweite strandete immerhin auf befestigten Straßen in einem Industriegebiet. Zum Glück genügte ein kurzer Blick in Google Maps, um das Ziel schnell zu finden, so dass wir kurz vor neun doch noch wohlbehalten am Hundeplatz ankamen.
Ein Camper stand bereits dort, wir waren Nummer zwei und drei – dabei sollte es an diesem Abend auch bleiben.
Da es ordentlich windete, verzichteten wir darauf, die Markise auszufahren. Da der Boden hauptsächlich aus Schotter bestand, schenkten wir es uns auch, einen Zaun aufzustellen. Stattdessen gingen wir erst einmal mit den Hunden ins Feld. Zurück am WoMo gab es Abendessen für die Mädels und für mich. Nach einem kurzen TV-Abstecher zur Fußball-WM ging es dann auch bald ins Bett.
Samstag: Anspruchsvolle Parcours und jede Menge Action
Die Parcours am nächsten Tag hatten es wirklich in sich. Eigentlich wirkten alle Aufgaben lösbar – doch im Training hat man mehrere Versuche, während im Turnier der erste Lauf sitzen muss. Das macht dann doch einen großen Unterschied.
Der erste Lauf mit Sassy war… sagen wir mal: unterhaltsam. Mein kleiner „Buddeldozer“ hatte offensichtlich großen Spaß daran, mit Begeisterung an Geräten vorbeizurennen – etwas, das so gar nicht typisch für sie ist. Aber egal: Sie hatte Spaß, wir haben gekämpft und es reichte überraschenderweise noch für ein SG15.
Mit Emmi lief es insgesamt besser, auch wenn die knifflige Stelle uns ebenfalls zu schaffen machte. Da es jedoch keinen einzigen fehlerfreien Lauf gab, waren wir mit unserem V5 überraschend weit vorne.
Im zweiten Lauf wurde es mit Sassy noch chaotischer – obwohl der Parcours eigentlich machbarer schien. Ich ließ sie einfach laufen, auch wenn sie diesmal noch mehr Geräte ausließ. Am Ende kamen wir mit einem G25 ins Ziel, was tatsächlich in der Kombination mit Lauf 1 noch für Platz 5 reichte.
Bei Emmi war ich mir dagegen ziemlich sicher, dass das klappt. Der Parcours wirkte gut machbar … tja, denkste. Am Ende ließ sie den Schlusshoop aus und nahm stattdessen einen anderen – damit wurde aus dem erhofften V0 ein SG10. Aber so ging es vielen, und wir landeten trotzdem in der Kombination der beiden Läufe noch auf dem zweiten Platz.
Die Preise waren übrigens mehr als großzügig – wir konnten eine riesige Tüte voller Futter und Spielzeug mitnehmen.
Shopping & Abendstimmung
Natürlich durfte auch ein wenig Shopping nicht fehlen. Ein Stand hatte eine beeindruckende Auswahl an Kauartikeln – Emmi wäre am liebsten direkt eingezogen. Wir fanden einiges, was auch die „alte Lady“ noch gut kauen kann.
An einem zweiten Stand gab es wunderschöne Lederhalsbänder und Leinen. Da Emmis Welpenhalsband inzwischen doch etwas eng geworden ist, bekam sie ein neues, schickes Set in ihren Farben.
Da wir früh mit dem Turnier fertig waren, konnten wir den Nachmittag bei kühlem Wind, aber Sonnenschein genießen und entspannt auf dem Sofa lesen bzw. chillen.
Nach einer ausgedehnten Abendrunde gab es wieder Futter für die Mädels und für uns Zweibeiner. Es war einfach unglaublich lecker – wahrscheinlich schmeckt draußen alles doppelt so gut, vor allem mit diesem kleinen Hauch von Urlaubsfeeling.
Fortsetzung folgt…
Morgen geht es weiter mit der Landesmeisterschaft. Ich bin gespannt – und natürlich werde ich berichten!
Heute möchte ich einen kleinen Beitrag schreiben, weil ich mich einfach freue: Die ersten 5 Kilo sind weg!
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nur einmal pro Woche mein Gewicht zu dokumentieren. Aber dieser erste Meilenstein darf ruhig ein bisschen gefeiert werden 😊
Heute Morgen zeigte die Waage 86,65 kg – das sind 5,35 kg weniger als bei meinem Neustart nach Pfingsten. Wow! Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet, und ich bin gerade einfach richtig glücklich darüber.
Auch sonst läuft es im Moment erstaunlich gut: Diese Woche gab es noch nicht einmal Süßigkeiten. Mein „Zucker-Hyper“ ist komplett verschwunden – für mich fast kaum zu glauben.
Mein Frühstück besteht aktuell entweder aus Porridge mit Obst oder aus Skyr mit Leinsamen und Obst. Beides hält mich so lange satt, dass ich oft erst am Nachmittag wieder ans Essen denke.
Wenn sich dann ein leichter Hunger meldet, gibt es etwas Leichtes wie Salat oder Obst, kombiniert mit einer sättigenden Beilage wie Ei, Reis oder Kartoffeln.
Abends essen wir leider immer noch recht spät. Aber ich habe für mich festgestellt: Wenn ich die Kohlenhydrate weglasse, geht es mir deutlich besser. Deshalb gibt es abends meistens eine große Portion Gemüse – kombiniert mit Hähnchen, Hülsenfrüchten oder Fisch.
Das Ergebnis: kein Völlegefühl mehr und vor allem kein Heißhunger auf Süßes danach. Das war früher ganz anders.
Im Moment fühlt sich alles fast ein bisschen zu „smooth“ an – aber ich nehme es dankbar an und hoffe, dass es so weitergeht.
2021 → ca. 70 kg 2022 → ca. 75 kg 2023 → ca. 80 kg 2024 → ca. 85 kg 2025 → ca. 90 kg 2026 → mal sehen, was ich am Ende des Jahres hier eintragen kann …
Am vergangenen Wochenende wurde Emmi vom CASD (Club für Australian Shepherd Deutschland) für ihre sportlichen Leistungen im Jahr 2025 mit dem Award of Merit ausgezeichnet.
Für diese Ehrung werden jeweils die fünf besten Ergebnisse einer Sportart eingereicht. Bei uns waren das Emmis Leistungen im Agility (A2) und im Hoopers (H1). In beiden Disziplinen konnten wir tatsächlich die volle Punktzahl erreichen und uns jeweils den 1. Platz sichern – besonders im Hoopers ein Ergebnis, auf das ich sehr stolz bin, da hier das Training das ganze Jahr viel zu kurz gekommen ist.
Nun stellt sich nur noch die Frage, wo wir in der Wohnung einen passenden Platz für die wirklich wunderschönen – und zugegebenermaßen auch ziemlich großen – Schleifen finden 😊
Das Jahr 2026 ist für uns sportlich noch etwas verhalten gestartet. Bisher waren wir erst auf vier Agility- und zwei Hoopers-Turnieren unterwegs, sodass noch nicht allzu viele Top-Ergebnisse zusammengekommen sind. Aber die Saison nimmt gerade erst Fahrt auf – wir sind also gespannt, was dieses Jahr noch für uns bereithält.
Die erste Euphorie klingt so langsam ab. Nachdem in den ersten zehn Tagen das Gewicht deutlich nach unten ging, werden die Schritte jetzt kleiner. Oft sind es nur noch 50 oder 100 Gramm – manchmal stagniert die Waage auch ganz.
Jetzt beginnt genau die Phase, in der es darauf ankommt, dranzubleiben.
Natürlich könnte ich mir das Leben leichter machen und mich nicht jeden Tag wiegen. Aber ganz ehrlich: Ich glaube, einmal pro Woche würde ich nervlich nicht durchhalten.
Die Abnehmspritze liegt übrigens immer noch im Kühlschrank. Im Moment habe ich auch nicht das Gefühl, dass sie mich zusätzlich unterstützen könnte. Ich esse im Prinzip genauso wie in den ersten beiden Wochen. Der Heißhunger auf Süßes ist nach wie vor nicht da. Wenn ich Hunger habe, esse ich – und das bewegt sich alles im Rahmen.
Was mir allerdings auffällt: Die Portionen sind manchmal noch etwas zu groß. Das liegt vermutlich daran, dass ich zu schnell esse. Hier darf ich mir wirklich mehr Zeit lassen, damit sich das Sättigungsgefühl rechtzeitig einstellen kann – bevor ich am Ende doch wieder mit einem unangenehmen Völlegefühl dasitze, nur weil der Teller leer geworden ist, bevor mein Körper „Stopp“ sagen konnte.
Wir schauen jetzt einfach mal, wie Woche drei läuft – und entscheiden dann nächsten Montag, wie es weitergeht.
Was mir gerade allerdings zu schaffen macht, sind meine Knie. Die Schmerzen sind wieder deutlich stärker geworden – tagsüber genauso wie nachts. Ich wache öfter davon auf und versuche dann, irgendwie eine Position zu finden, die erträglicher ist. Auch nach längerem Sitzen tun die ersten Schritte richtig weh, und ich brauche ein paar Meter, bis ich wieder halbwegs rund laufen kann.
Am Ende ist es wohl genau das: kein Sprint, sondern ein Weg. Neue Wege sind nicht immer gerade, leicht oder schmerzfrei. Manchmal werden die Schritte kleiner, manchmal fühlt es sich zäh an – und manchmal meldet sich der Körper lauter, als einem lieb ist.
Aber genau darum geht es ja auf diesem Weg: dranbleiben, auch wenn es langsamer wird. Auf den eigenen Körper hören, ohne gleich wieder aufzugeben. Und Schritt für Schritt weitergehen – in meinem Tempo, mit meinen Möglichkeiten.
Ich bin also weiterhin unterwegs. Auf neuen Wegen – zu mehr Gesundheit, mehr Achtsamkeit und vielleicht auch zu dem ein oder anderen kleinen Erfolg, der sich gerade noch gut versteckt.