Sassy







Sassy ist eine Australian Shepherd Hündin, die Anfang Februar bereits 12 Jahre alt geworden ist – wie die Zeit vergeht …

Wir sind ihre dritten Besitzer, was wir allerdings nie bereut haben. Die kleinen Macken, die sie heute hat, gehen ohnehin alle auf unser Konto 😉




Obwohl sie schon kein Welpe mehr war, als sie zu uns kam, hat sie diese Phase kurzerhand bei uns nachgeholt. Wir mussten uns so manches Mal das Lachen verkneifen – sei es, wenn der Papierkorb an der Flucht gehindert wurde, Gartenschuhe eine kreative Umgestaltung erfahren haben oder ein Kuscheltier plötzlich und völlig unerwartet neben ihr „explodiert“ ist.



Da Sassy eher zur etwas kräftigeren, bulligeren Variante des Aussies gehört und außerdem eine gewisse Leidenschaft fürs Buddeln im Garten entwickelt hat, bekam sie recht schnell ihren Spitznamen: „Buddledozer“.
Eigentlich kann sie aber gar nichts dafür – sie musste sich von Anfang an gegen ihre teils deutlich größeren Kumpels behaupten. Neben diesen „Riesen“ wirkt sie tatsächlich fast zierlich.

Trotzdem (oder gerade deswegen) macht sie im Agility eine richtig gute Figur – was man von Frauchen nicht immer behaupten kann. Aber das kennt man ja: Der Schwachpunkt im Parcours ist meistens der Mensch 😉

Bis Herbst 2025 war Sassy noch regelmäßig auf Agility-Wettkämpfen unterwegs. Durch meine Knie-OPs wurden unsere Starts jedoch immer seltener, sodass sie inzwischen ganz verdient ihre Agility-Rente genießt und nur noch gelegentlich ein paar kurze Sequenzen im Training läuft.

Dafür haben wir andere Beschäftigungen für uns entdeckt: Mantrailing, Rally Obedience und Hoopers. Diese Sportarten sind deutlich gelenkschonender und machen ihr genauso viel Freude.

Natürlich dürfen auch lange Spaziergänge nicht fehlen – gerne in Gesellschaft anderer Vierbeiner oder als Begleithund am Fahrrad oder Roller. Und ganz besonders liebt Sassy ausgiebige Schwimmausflüge.

Sassy lässt sich für so gut wie alles begeistern und ihre Arbeitsfreude scheint nahezu grenzenlos zu sein.
Allerdings ist nicht immer alles ganz so einfach, wie es auf den ersten Blick wirkt. Bei der Ausführung darf man mit ihr auch schon mal „diskutieren“ – denn wie es sich für einen Aussie gehört, hat sie ihren ganz eigenen Kopf und interpretiert das eine oder andere Kommando gerne auf ihre ganz persönliche Weise.

Ich hoffe sehr, dass sie noch lange fit und gesund bleibt.
Mit regelmäßiger Gymnastik, Balanceübungen und viel Bewegung im Wasser versuche ich, ihr einen guten Ausgleich zu bieten und sie bestmöglich zu unterstützen.