Körperliche Fitness

Wie ich schmerzlich feststellen musste, macht auch vor mir der Zahn der Zeit nicht halt.

Im Frühjahr 2024 begann alles mit einem unglücklichen Trainingsunfall: Innenmeniskusriss im rechten Knie.
Zusätzlich machte sich ein freier Gelenkkörper bemerkbar, der immer dann Probleme bereitete, wenn er sich ungünstig im Gelenk verklemmte. Eine Operation konnte ich zunächst vermeiden – und mit Hilfe von Schmerzmitteln stand ich tatsächlich schon sechs Wochen später wieder mit Sassy und Emmi auf dem Agility-Parcours.

Doch im Frühjahr 2025 holte mich das Ganze erneut ein. Wieder ein unglücklicher Moment im Training – wieder ein verdrehtes Knie.
Diesmal traf es das linke Knie, erneut der Innenmeniskus. Schmerzmittel halfen nur noch begrenzt, und so kämpfte ich mich mehr schlecht als recht durch die Qualifikationsturniere zur Deutschen Vereinsmeisterschaft im Agility.

Da der freie Gelenkkörper im rechten Knie zunehmend Probleme machte, entschied ich mich im Juli für eine Arthroskopie.
Der Eingriff verlief gut – doch die Diagnose traf mich umso härter: Arthrose Grad IV. Kein Knorpel mehr vorhanden. Eigentlich wäre bereits eine Vollprothese angebracht.

Und trotzdem stand ich nur zwei Monate später wieder auf dem Platz.
Das Finale der Deutschen Vereinsmeisterschaft stand an – und ich war mit beiden Hunden im Team. Also habe ich mich durchgebissen.

Die Konsequenzen ließen allerdings nicht lange auf sich warten.
Nach dem Turnier waren die Schmerzen selbst mit Medikamenten kaum noch auszuhalten. Also folgte auch am linken Knie eine Arthroskopie – mit der gleichen ernüchternden Diagnose: Arthrose Grad IV. Immerhin mit der Aussicht, dass hier möglicherweise eine Teilprothese ausreichen könnte.

Seitdem kämpfe ich – mit den Schmerzen und oft auch gegen sie.

Von Beweglichkeit ist momentan kaum noch etwas übrig. Meine Kondition ist am Tiefpunkt angekommen, und selbst kleine Anstrengungen bringen mich schnell an meine Grenzen.
Spaziergänge mit den Hunden sind häufig nur noch mit dem eRoller möglich. Mehr als drei bis vier Kilometer zu Fuß sind derzeit kaum machbar. Bergab geht so gut wie gar nicht, und für bergauf fehlt mir schlicht die Kraft.

Zwischen Oktober und Februar musste ich komplett auf Agility verzichten.
Seit Februar habe ich gerade einmal vier Turniere laufen können.

Aber aufgeben ist für mich keine Option.

Ich setze meine Hoffnung darauf, dass mit jedem verlorenen Kilo die Belastung auf meine Gelenke sinkt, die Schmerzen nachlassen und ich Schritt für Schritt wieder beweglicher und ausdauernder werde.

Mein Weg sieht aktuell so aus:

  • Schritt 1: Schmerzmittel abgesetzt
  • Schritt 2: Start meiner Abnehmreise
  • Schritt 3: Mehr Bewegung, mehr Gymnastik – hier ist noch Luft nach oben

Und auch wenn es gerade nicht leicht ist:
Ich schaffe das. Schritt für Schritt.