Hoopers-Wochenende in Troisdorf – ein turbulenter Start

Am Freitag ging es mit dem WoMo auf ein Hoopers-Wochenende nach Troisdorf. Für Samstag stand ein normales Turnier auf dem Plan, am Sonntag dann die diesjährige Landesmeisterschaft.

Nach einem letzten Training am Nachmittag im Verein machten eine Vereinskameradin und ich uns am Abend auf den Weg. Eine gute Entscheidung – der Verkehr hielt sich in Grenzen und wir kamen entspannt voran. Weniger entspannt war dafür die Navigation: Das erste Navi schickte uns gnadenlos über einen schlammigen Feldweg irgendwo ins Nirgendwo, das zweite strandete immerhin auf befestigten Straßen in einem Industriegebiet. Zum Glück genügte ein kurzer Blick in Google Maps, um das Ziel schnell zu finden, so dass wir kurz vor neun doch noch wohlbehalten am Hundeplatz ankamen.

Ein Camper stand bereits dort, wir waren Nummer zwei und drei – dabei sollte es an diesem Abend auch bleiben.

Da es ordentlich windete, verzichteten wir darauf, die Markise auszufahren. Da der Boden hauptsächlich aus Schotter bestand, schenkten wir es uns auch, einen Zaun aufzustellen. Stattdessen gingen wir erst einmal mit den Hunden ins Feld. Zurück am WoMo gab es Abendessen für die Mädels und für mich. Nach einem kurzen TV-Abstecher zur Fußball-WM ging es dann auch bald ins Bett.

Samstag: Anspruchsvolle Parcours und jede Menge Action

Die Parcours am nächsten Tag hatten es wirklich in sich. Eigentlich wirkten alle Aufgaben lösbar – doch im Training hat man mehrere Versuche, während im Turnier der erste Lauf sitzen muss. Das macht dann doch einen großen Unterschied.

Der erste Lauf mit Sassy war… sagen wir mal: unterhaltsam. Mein kleiner „Buddeldozer“ hatte offensichtlich großen Spaß daran, mit Begeisterung an Geräten vorbeizurennen – etwas, das so gar nicht typisch für sie ist. Aber egal: Sie hatte Spaß, wir haben gekämpft und es reichte überraschenderweise noch für ein SG15.

Mit Emmi lief es insgesamt besser, auch wenn die knifflige Stelle uns ebenfalls zu schaffen machte. Da es jedoch keinen einzigen fehlerfreien Lauf gab, waren wir mit unserem V5 überraschend weit vorne.

Im zweiten Lauf wurde es mit Sassy noch chaotischer – obwohl der Parcours eigentlich machbarer schien. Ich ließ sie einfach laufen, auch wenn sie diesmal noch mehr Geräte ausließ. Am Ende kamen wir mit einem G25 ins Ziel, was tatsächlich in der Kombination mit Lauf 1 noch für Platz 5 reichte.

Bei Emmi war ich mir dagegen ziemlich sicher, dass das klappt. Der Parcours wirkte gut machbar … tja, denkste. Am Ende ließ sie den Schlusshoop aus und nahm stattdessen einen anderen – damit wurde aus dem erhofften V0 ein SG10. Aber so ging es vielen, und wir landeten trotzdem in der Kombination der beiden Läufe noch auf dem zweiten Platz.

Die Preise waren übrigens mehr als großzügig – wir konnten eine riesige Tüte voller Futter und Spielzeug mitnehmen.

Shopping & Abendstimmung

Natürlich durfte auch ein wenig Shopping nicht fehlen. Ein Stand hatte eine beeindruckende Auswahl an Kauartikeln – Emmi wäre am liebsten direkt eingezogen. Wir fanden einiges, was auch die „alte Lady“ noch gut kauen kann.

An einem zweiten Stand gab es wunderschöne Lederhalsbänder und Leinen. Da Emmis Welpenhalsband inzwischen doch etwas eng geworden ist, bekam sie ein neues, schickes Set in ihren Farben.

Da wir früh mit dem Turnier fertig waren, konnten wir den Nachmittag bei kühlem Wind, aber Sonnenschein genießen und entspannt auf dem Sofa lesen bzw. chillen.

Nach einer ausgedehnten Abendrunde gab es wieder Futter für die Mädels und für uns Zweibeiner. Es war einfach unglaublich lecker – wahrscheinlich schmeckt draußen alles doppelt so gut, vor allem mit diesem kleinen Hauch von Urlaubsfeeling.

Fortsetzung folgt…

Morgen geht es weiter mit der Landesmeisterschaft. Ich bin gespannt – und natürlich werde ich berichten!

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