Gestern hatte ich mal wieder so einen Moment, der mir sehr deutlich gezeigt hat, warum ich das Thema Abnehmen nicht länger vor mir herschieben sollte.
Beim Mantrailing-Unterricht hatte ich meinen eRoller nicht dabei – also bin ich von Anfang an alles zu Fuß mitgelaufen. Versteckperson wegbringen, einen anderen Weg zurück, das nächste Team am Parkplatz abholen, gemeinsam suchen, zurücklaufen … Schritt für Schritt.
Am Anfang ging es noch ganz gut. Aber ziemlich schnell haben sich meine Knie gemeldet. Und als wäre das nicht schon genug, kam auch noch das Wetter dazu: Regen, feuchte Luft, alles irgendwie schwer zu atmen. In Kombination mit meiner Pollenallergie wurde das Ganze dann richtig unangenehm.
Irgendwann merkte ich: Die Luft wird knapp. Und in genauso einem Moment habe ich natürlich mein Notfall-Asthmaspray nicht dabei. Also blieb mir nichts anderes übrig, als einen Gang runterzuschalten und auf mich zu achten – bevor es wirklich kritisch wird.
Dank des eRollers meiner Trainerkollegin wurde es dann zum Glück etwas leichter. Trotzdem: Am Ende standen fast 15.000 Schritte auf meiner Uhr.
Für meine Knie war das eindeutig zu viel. Das habe ich nicht nur am Nachmittag gespürt, sondern vor allem später – als ich eigentlich zur Ruhe kommen wollte.
Und ja … es hat mich kurz runtergezogen. Dieses Gefühl, dass der eigene Körper nicht so mitmacht, wie man es sich wünscht.
Aber wenn ich ehrlich bin: Genau solche Tage sind es auch, die mir zeigen, warum ich etwas verändern will. Nicht perfekt. Nicht von heute auf morgen. Aber Schritt für Schritt.

Schreibe einen Kommentar