Heidecup Nummer 16: Viel Arbeit, viel Spaß und ein rundum gelungenes Wochenende

Vergangenes Wochenende stand bei uns im Verein der inzwischen schon 16. Heidecup auf dem Programm: ein zweitägiges Agility-Turnier mit Abendveranstaltung und jeder Menge guter Laune.

Schon im Vorfeld war klar, dass uns ein arbeitsreiches Wochenende bevorstand. Umfangreiche Vorbereitungen, unzählige Abstimmungen und die Organisation vieler kleiner Details gehörten dazu. Umso schöner ist es, wenn am Ende alles ineinandergreift und man merkt, dass sich die investierte Zeit gelohnt hat.

Leider waren zumindest für den Samstag Temperaturen von deutlich über 30 Grad angekündigt. Viele Starter entschieden sich deshalb, ihre Meldung zurückzuziehen. Statt der ursprünglich knapp 90 gemeldeten Teams gingen letztlich rund 70 Teams an den Start.

Für Sonntag sah die Wettervorhersage etwas freundlicher aus. Außerdem war das Turnier geteilt, sodass wir mit über 100 startenden Teams mehr als ausgebucht waren.

Unser Agility-Leistungsrichter sorgte an beiden Tagen mit flüssigen Parcours und schnellen Umbauten dafür, dass der Zeitplan hervorragend eingehalten werden konnte. So blieb am Samstagnachmittag sogar noch genügend Zeit, die Abendveranstaltung vorzubereiten, mit den Hunden eine Runde zu drehen und selbst noch kurz unter die Dusche zu springen.

Wenn Hundesportler feiern

Das eigentliche Highlight des Wochenendes war jedoch die Abendveranstaltung.

Wie schon in den vergangenen Jahren sorgte Gert für die passende Musik und verwandelte den Abend in eine gelungene Mischung aus Party, Tanzfläche und Karaoke-Show. Einige mutige Sängerinnen und Sänger zeigten ihr Talent am Mikrofon, während die übrigen lautstark unterstützten.

Zusätzlich hatten wir mehrere Spiele vorbereitet, die für reichlich Gelächter sorgten. So mussten beispielsweise vier Teilnehmer, eingepackt in Umzugskartons, Begriffe erraten und mit den Buchstaben auf der Vorder- und Rückseite ihrer Kartons darstellen. Das Ergebnis war mindestens ebenso chaotisch wie unterhaltsam. Bei einem anderen Spiel galt es, im Team Tischtennisbälle über eine schräge Platte in bereitstehende Becher zu pusten. Einfacher gesagt als getan.

Selbst unser Leistungsrichter blieb nicht verschont und durfte bei einem „Wer wird Millionär?“-Special sein Wissen unter Beweis stellen. Dabei zeigte sich, dass selbst Experten nicht alles aus dem Stegreif beantworten können. Manches gehört eben zu der Kategorie Wissen, bei der man genau weiß, wo es steht, aber nur selten einen Grund hat, es auswendig zu lernen.

Wie so oft verging der Abend viel zu schnell. Erst gegen halb drei fanden die letzten Feiernden den Weg ins Bett.

Gute Vorbereitung zahlt sich aus

Besonders gefreut hat mich, wie entspannt das Wochenende für mich persönlich verlief.

Natürlich gab es immer wieder etwas zu organisieren oder zu entscheiden. Aber dank der guten Vorbereitung konnten die Dinge nahezu reibungslos abgewickelt werden. Gemeinsam mit Kristina betreute ich die Meldestelle, was erfreulich unkompliziert verlief.

Auch die Siegerehrungen konnten jeweils nur wenige Minuten nach dem letzten Lauf stattfinden. Dass das so gut funktionierte, war vor allem Teamarbeit.

Ein großes Dankeschön gilt außerdem unseren Sponsoren, die für attraktive Preise sorgten. Besonders begeistert waren die Gewinner über die von Kristina gestalteten personalisierten Bilderrahmen für die jeweiligen Klassensieger. Diese kamen ausgesprochen gut an und wurden von vielen Teilnehmern mit einem breiten Lächeln und sogar Freudentränen entgegengenommen.

Entspannung für die Hunde

Während die Zweibeiner bei sommerlichen Temperaturen schwitzten, hatten Emmi und Sassy deutlich angenehmere Bedingungen.

Die meiste Zeit konnten sie im klimatisierten Wohnwagen verbringen, wo angenehme 22 Grad herrschten. So ließ sich das heiße Wochenende deutlich entspannter überstehen.

Für Sassy standen diesmal lediglich Gassirunden auf dem Programm. Emmi durfte dagegen an beiden Tagen an den Start gehen.

Emmis Turnierbilanz

Der erste Turniertag begann etwas holprig. Im Jumping haben wir leider ein Hindernis von der falschen Seite genommen und damit den Lauf versemmelt.

Im A-Lauf lief es dann deutlich besser. Nicht perfekt (Stegfehler), aber erfolgreich genug, um aufgrund der überschaubaren Konkurrenz den ersten Platz zu belegen. Als Belohnung gab es einen der begehrten personalisierten Bilderrahmen sowie eine durchaus beachtliche Menge Hundefutter.

Das Ziel schon fest im Blick…

Am Sonntag konnten wir beide Läufe ins Ziel bringen.
Im Jumping reichte es trotz zweier Verweigerungen dennoch für Platz 1.
Im A-Lauf wurden es mit einem Fehler und einer Verweigerung Platz 2. Zusätzlich zum guten Gefühl gab es ein neues Spielzeug und noch mehr Hundefutter.

Viel wichtiger als die Platzierungen war für mich jedoch etwas anderes: Es hat sich endlich wieder nach Agility angefühlt.

Natürlich fehlt uns noch etwas Routine. An manchen Stellen stimmt das Timing noch nicht hundertprozentig, und auch die Abläufe können noch flüssiger werden. Aber ich habe das Gefühl, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mit jedem Turnier sammeln wir weitere Erfahrung, und vieles wird sich mit der Zeit ganz von selbst entwickeln.

Ein Wochenende, das in Erinnerung bleibt

Den Sonntagabend ließen wir schließlich mit paniertem Schnitzel und Salat ausklingen.

Wieder zu Hause angekommen, war das Wochenende dann doch in den Knochen zu spüren. Gegen 23 Uhr fiel ich ins Bett und schlief bis kurz vor dem Klingeln des Weckers durch.

Wenn ich auf das Wochenende zurückblicke, bleibt vor allem eines hängen: Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Ein tolles Team, viele gut gelaunte Teilnehmer, entspannte Hunde, schöne Läufe und eine rundum gelungene Veranstaltung.

Oder kurz gesagt:
Schee war’s. Und genau deshalb machen wir das jedes Jahr wieder.

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